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Im baltischen Olymp der Ringer

201804_Tallinn-Open_0875 Der Salzgitteraner Lasse Schuldt bei den Tallinn Open 2018.

Manchmal muss man für ein perfektes Wochenende weit fliegen. Der Salzgitteraner Ringer Lasse Schuldt startete mit einem Niedersächsischen Team an den Ostertagen (2018) in Tallinn (Estland) bei Europas größtem Ringerturnier.

Der 17-Jährige ringt seit seinem achten Lebensjahr und ist damit recht erfolgreich. Zehn Landestitel, vier Norddeutsche und sieben Mitteldeutsche Titel sowie zuletzt der Aufstieg mit einem süddeutschen Team in die Mannschafts-Bundesliga zieren seine Erfolgsliste. Die Tallinn Open, die er in einer gemeinsamen niedersächsischen Auswahl aus Nienburg, Lüneburg und seiner Heimatstadt Salzgitter, besucht hat, sind Europas größtes Ringerturnier. Mehr als 200 Teams aus 30 Nationen machten mit.

Der Sport vereint über Sprachbarrieren hinweg

„Alleine der Einmarsch der Nationen war gigantisch. Fast wie Olympia“, schwärmt er. „Internationale Vergleiche sind immer etwas Besonders“, fährt er fort. Denn auch neben der Matte trifft man sich und pflegt den Austausch. „Besonders eng ist der Kontakt mit einer Ringerschule aus St. Petersburg“, sagt er. Die Russen waren bereits bei Deutschlands ältestem Ringerturnier in Salzgitter zu Gast, die Salzgitteraner ihrerseits bereits in Russland zu Besuch. Man kennt sich gut. Im Hotel traf man sich mit Georgiern und norwegischen Ringern. Der Sport vereint über Sprachbarrieren hinweg.

Fast 2100 Ringer sind in Tallinn dabei

„Ich habe mich zusammen mit dem Landetrainer Thorsten Genglas vorbereitet“, so Schuldt. An Tallinn sei besonders, dass die deutschen Ringer zumeist Vereinsringer sind und sich in Tallinn mit Ringern internationaler Olympiastützpunkten messen . „Das ist hart, aber wir lernen dadurch und sehen unseren Leistungsstand“, so Schuldt. Die Atmosphäre ist großartig, erzählt er. Fast 2100 Ringer waren in Tallinn dabei. „Soviel Ringer auf einmal hat man sonst nur in den Hallen in den USA und im Iran“, ergänzt Genglas.

In der Freizeit wird die Altstadt erkundet

Freizeit gab es in der Estnischen Metropole natürlich auch. „Wir hatten einen Tag frei und haben die Altstadt von Tallinn besucht. Die ist wunderschön“, so Schuldt. Zwar gab es am Ende für ihn keine Medaille, aber auf das Erreichen des vorderen Drittels unter über 200 Teams war die ganze Mannschaft stolz. Für ihn geht es mit dem Niedersächsischen Team Anfang Juni zum nächsten großen Turnier. Dann steht die Deutsche Jugend-Mannschaftsmeisterschaft in Neuss auf dem Programm.

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